wir-Tage 2022

„Führungsgenerationen im Dialog“ – Programm

02.-03.05.2022, Stuttgart

Geschlossene Veranstaltung für Unternehmerfamilien

17.30 Uhr

Check-In

18.00 Uhr

Begrüßung

18.10 Uhr

Live-Interview

Drum prüfe, wer sich geschäftlich bindet: Partner im Leben und im Job

(Ehe-)Paare als Führungsteams sind in Familienunternehmen recht häufig anzutreffen. Die Konstellation birgt Chancen, aber auch Tücken. Was spricht dafür, in das Unternehmen der eigenen Schwiegerfamilie einzusteigen? Welche Strategien braucht man für die Aufgabenverteilung, die Zusammenarbeit und die Trennung von Beruf und Privatem? Und wie unterscheidet sich die Situation von Nachfolgern im Familienunternehmen von Paaren, die erfolgreich gemeinsam gegründet haben?

  • Isabelle und Benedikt Himbert, Mitglieder der Geschäftsführung, Arno Arnold GmbH
  • Dr. Dirk Biskup und Dr. Dr. Saskia Biskup, Gründer und Geschäftsführer, CeGaT GmbH

19.00 Uhr

Impulsvortrag

Vier Mann, eine Idee: Wie die Tress-Brüder ihr Erbe in die Zukunft führen

Daniel, Simon, Christian und Dominik Tress sind mit Landwirtschaft aufgewachsen – genauer: auf dem Bio-Hof der Familie, den die Großeltern schon seit 1950 nach demeter-Richtlinien bewirtschaften. Zu viert haben sie Tress zu einem mehrteiligen Bio-Unternehmen entwickelt, dessen Produkte sich heute auch in den Kühlregalen der Nation finden. Wie arbeiten Sie zusammen? Und was haben sie noch vor?

  • Dominik Tress, Geschäftsführer, TRESS Lebensmittel GmbH & Co. KG
  • Simon Tress, Geschäftsführer, TRESS Lebensmittel GmbH & Co. KG

ab 19.30 Uhr

Finger-Food, Networking und lockerer Ausklang

8.50 Uhr

Registrierung

9.00 Uhr

Begrüßung

9.10 Uhr

Live-Interview

Spielmacher gesucht! Familienunternehmer und Externe in der Führung

Nicht immer kommt die beste Lösung für die operative Nachfolge aus den Reihen der Familie. Unternehmerfamilien versuchen zunehmend, den nächsten großen Strategen als familienexterne Führungskraft zu verpflichten. Allerdings werden externe CEOs auch immer wieder ausgewechselt oder werfen selbst das Handtuch. Welche Voraussetzungen braucht es – auf beiden Seiten – für eine langfristige, konstruktive Zusammenarbeit? Und wie gestaltet man den Übergang hin zum „Wahlmanagement“?

  • Bernhard Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Dachser Group SE & Co. KG 
  • Andreas Ronken, CEO, Alfred Ritter GmbH & Co. KG

9.45 Uhr

Interaktive Parallelworkshops

Dein Wissen, mein Vorteil? „wir One-on-One“

  • Sarah Bautz, Redakteurin, wir – Das Magazin für Unternehmerfamilien

Neue Aufgaben, neue Perspektiven: Nachfolge ganzheitlich betrachten

  • Prof. Dr. Fabian Bernhard, Associate Professor of Management, EDHEC Business School Paris

10.15 Uhr

Kaffeepause

10.45 Uhr

Panel-Diskussion

Der Beirat im Familienunternehmen: Was muss er leisten, was soll er dürfen?

Sitz der Familie, digitaler Impulsgeber, Kontrollinstanz – ein Beirat im Familienunternehmen kann ganz verschiedene Formen und Aufgaben haben. Wie funktionieren die Besetzung und die Zusammenarbeit eines zeitgemäßen Beirats? Wie viel Entscheidungsgewalt braucht das Gremium? Und wie viel Familie verträgt es?

  • Marco Bühler, Geschäftsführer, Beurer GmbH
  • Sebastian Johnston, Unternehmer und Investor
  • Jan Philippiak, Gesellschafter und Beirat, ebm-papst Gruppe

11.40 Uhr

Interaktive Parallelworkshops

Eigentum übertragen, Kontrolle behalten, Steuern optimieren

  • Pawel Blusz, Rechtsanwalt/Steuerberater, RITTERSHAUS Rechtsanwälte Steuerberater PartmbB
  • Dr. Werner Born, Partner, Zertifizierter Mediator (BAFM/Universität Heidelberg), RITTERSHAUS Rechtsanwälte Steuerberater PartmbB
  • Corinna Stiehl, Fachanwältin für Erbrecht & Familienrecht, Zertifizierte Mediatorin, RITTERSHAUS Rechtsanwälte Steuerberater PartmbB

Vermögen und Nachfolge: die Emotionen hinter den Zahlen

  • Hendrik Kuhl, Team Head Wealth Planning Germany, Bank Julius Bär Deutschland AG
  • Beate Schemann, Wealth Planning Germany, Bank Julius Bär Deutschland AG

12.40 – 14.00 Uhr

Mittagessen

14.00 Uhr

Panel-Diskussion

Eine Frage der Anteile? Nachfolge und Führung im Familienunternehmen

Führen und nachfolgen darf der, dem’s gehört – dieser Automatismus ist in vielen Familienunternehmen Vergangenheit: Die Anteilsmehrheit verpflichtet die NextGen nicht (mehr) zur operativen Nachfolge, ebensowenig wie der Verkauf zum Ausstieg. Wie gestalten Unternehmerfamilien das Zusammenspiel von Eigentum, Nachfolge und Führung? Und wie wirken sich Anteilsfragen auf die Identität von Mensch und Firma aus?

  • Sophie Johanna Barth, Project Manager Strategy & Business Development, barth Logistikgruppe
  • Theresa Meyer, Chief Transformation Officer, Meyer & Meyer Holding SE & Co. KG
  • Ingo Steinel, Geschäftsführer, STEINEL GmbH

14.45 Uhr

Interaktive Parallelworkshops

Doppelaufgabe Führung: Belegschaft begeistern, Gesellschafter einen

  • Dr. Alexander Koeberle-Schmid, Inhaberstrategieberater, Family Governance Consulting, PwC Deutschland
  • Dr. Benjamin Strehl, Vorstand und Chief Strategy Officer, USU Software AG

Rückstand aufholen: Frauen in der Führung von Familienunternehmen

  • Dr. Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin, AllBright Stiftung gGmbH

15.45 – 16.15 Uhr

Kaffeepause

16.15 Uhr

Abschlussvortrag

NextGen und Family Governance auf Burg Guttenberg

Adelige sind meist Patriarchen und Alleinentscheider, Nachfolger und Erbe ist nach dem „jus primogenitur“ der älteste Sohn, Teilung oder Verkauf des Besitzes kommen nicht in Frage. Oder? Bernolph Freiherr von Gemmingen-Guttenberg muss es wissen: Er ist in 16. Generation Burgherr auf Burg Guttenberg über dem Neckar. Anhand seiner Familiengeschichte entkräftet er Irrtümer über Adel und Nachfolgeprozesse und berichtet, welche Lehren er daraus für sich und für den nächsten Generationenwechsel zieht

  • Bernolph Freiherr von Gemmingen-Guttenberg, Besitzer, Burg Guttenberg

ab 18 Uhr

Dinner Speech und Abendessen

Generationenprojekt: Stuttgart 21 und die Herrenknecht AG

Für das Großprojekt Stuttgart 21 entstehen 57 Kilometer neue Bahnstrecken, dazu gehören neun Tunnel mit einer Gesamtlänge von 30 Kilometern. An den Bohrmaschinen steht das badische Tunnelbau- und Familienunternehmen Herrenknecht, das sich unter anderem schon quer durch die Alpen und unter dem Bosporus hindurch gegraben hat. Martin-Devid Herrenknecht gibt einen Einblick in die Dimensionen des Projekts und spricht über seine Rolle als Vertreter der zweiten Generation im Unternehmen.

  • Martin-Devid Herrenknecht, Stellvertretender Stiftungsvorstand, Geschäftsführer, Herrenknecht AG