Was bedeutet unternehmerisches Vermächtnis für Johannes Weber, den Managing Partner und Founder des Impact Kapitalgebers Ananda Ventures?

Zu oft sehe ich Beispiele dafür, wie ein unternehmerisches Vermächtnis als Last – entweder in Form eines Unternehmens oder eines Family Offices – an die nächste Generation weitergegeben wird. Selten führt dies zu glücklichen, selbstbestimmten und erfüllten Leben der NextGen. Ich habe für mich das Ziel meines unternehmerischen Handelns sehr weit definiert. Im Zentrum steht immer die Frage: Welchen Unterschied macht mein Unternehmen? Welchen „Impact“ hat es – auf die Menschen und die Umwelt?

Wenn ein Unternehmen echte „Needs“ und nicht nur „Wants“ löst, dann werden sein Vermächtnis konsequenterweise eine bessere Gesellschaft und eine gesündere Umwelt sein. Wenn der Impact groß genug ist, dann verdient ein solches Unternehmen natürlich auch Geld. Beides kann vermacht werden. Das Geld kann mit Augenmaß an die nächste Generation weitergegeben werden – aber so, dass es sie in ihrer freien Entwicklung und in ihrem inneren Streben nicht einschränkt oder bremst. Der Impact lässt sich hingegen schöner vererben. Er muss nicht geteilt werden und dient
allen.

Info

Johannes Weber ist Managing Partner und Founder des Impact Kapitalgebers Ananda Ventures. Ananda finanziert seit 2009 Startups, die sowohl soziale als auch ökologische Herausforderungen abgehen. Damit ist Ananda Teil des Impact Investing Bereichs.

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