Der Automobilzulieferer MAHLE bekommt eine neue Vorständin. Beate Bungartz nimmt die Rolle von Anke Felder ein.

Vom einen Automobilzulieferer zum anderen: Dr. Beate Bungartz (Bild) wird am 1. Januar 2023 Arbeitsdirektorin und Mitglied der Konzern-Geschäftsführung für das Ressort Personal bei der MAHLE GmbH. Im Moment ist sie noch Executive Vice President HR Global bei der Kautex Textron GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen des US-amerikanischen Industriekonzerns Textron. In dieser Rolle ist Bungartz seit 2012 tätig. Davor arbeitete sie unter anderem als Senior Vice President Human Resources bei Bilfinger Berger Power Services, einem der fünf Geschäftsfelder des Bau- und Dienstleistungskonzerns Bilfinger.

Bei MAHLE löst Beate Bungartz Anke Felder Anfang des kommenden Jahres ab. Anke Felder verlängerte ihren Vertrag nicht. Sie kam erst 2020 in die MAHLE Konzern-Geschäftsführung. Davor war sie Vorstand Personal (CHRO) und Arbeitsdirektorin bei OPEL. Felder wolle sich im Zuge ihrer weiteren Lebensplanung neu zu orientieren, heißt es vom Unternehmen in einer Mitteilung.

Die MAHLE-Geschäftsführung und die MAHLE-STIFTUNG

Die weiteren Positionen im Management Board bleiben von der Änderung unberührt. Michael Frick agiert weiterhin als Interim-Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung und CFO, Jumana Al-Sibai widmet sich dem Geschäftsbereich Thermomanagement, Georg Dietz zeichnet für den Geschäftsbereich Motorsysteme und -komponenten verantwortlich, Wilhelm Emperhoff für den Bereich Elektronik und Mechatronik und Martin Weidlich leitet die Divisionen Filtration und Motorperipherie.

Das Unternehmen MAHLE wurde von seinen Gründerköpfen, den Brüdern Hermann und Ernst Mahle, im Jahr 1964 in eine gemeinnützige Stiftung überführt. Seitdem hält die gemeinnützige MAHLE-STIFTUNG GmbH 99,9 % der Anteile an der MAHLE GmbH. Im Geschäftsjahr erwirtschaftete das Stuttgarter Unternehmen rund 10,9 Milliarden Euro und beschäftigt heute über 71.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wechselkursbereinigt bedeutete der Umsatz 2021 ein Wachstum von 11,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020, das allerdings coronabedingt durch einen Rückgang der Nachfrage gezeichnet war. Vor allem die E-Mobilität soll in Zukunft mehr in den Fokus rücken, sagte CFO Michael Frick vor ein paar Monaten. Bis 2030 solle der vom Pkw-Verbrennungsmotor unabhängige Umsatzanteil von über 60 Prozent auf 75 Prozent gesteigert werden.

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