Der Hersteller flexibler metallischer Elemente Witzenmann hat ein neues Mitglied der Geschäftsführung: Christine Wüst ist Chief Human Resources Officer.

Im Januar 2021 stieg Christine Wüst (Bild) bei der Witzenmann-Gruppe ein. Ihre Funktion als Vice President Human Resources behielt sie bis Ende August 2022. Jetzt ist sie in die Geschäftsführung des Unternehmens eingezogen, das flexible metallische Elemente herstellt. Dort verantwortet sie als Chief Human Resources Officer (CHRO) die Bereiche Human Resources, Marketing und auch die Nachhaltigkeit des Familienunternehmens.

Vor ihrem Einstieg bei der Witzenmann-Gruppe war Christine Wüst für neun Monate Senior Director People Business Partner beim Autovermieter SIXT. Länger beschäftigt war sie bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Dort arbeitete Wüst knapp sechs Jahre als Leiterin Personalstrategie und war zuvor zweieinhalb Jahre Leiterin Personalmanagement für die Standorte Karlsruhe und Maastricht.

Die Geschäftsführung der Witzenmann-Gruppe

In der Unternehmensleitung gibt es zudem eine weitere Veränderung: Dr. Eberhard Wildermuth verlässt Ende September seinen Posten als Geschäftsführer Vertrieb. Bis Juli 2023 wird er dem Unternehmen in einem Strategieprojekt erhalten bleiben und sich dann in den Ruhestand verabschieden, heißt es von der Witzenmann-Gruppe.

Damit besteht die Geschäftsführung von Oktober an aus vier Mitgliedern. Der Vorsitzende der Geschäftsführung (CEO) ist Dr. Andreas Kämpfe. Ihm zur Seite stehen Philip Paschen (COO/CDO), der die Produktion, die IT sowie das Facility Management verantwortet, Vera Mintenig, die für Finanzen und Controlling zuständig ist und die neue CHRO Christine Wüst. Vera Mintenig übernahm den CFO-Posten von Heiko Pott. Pott schließt sich einem anderen Familienunternehmen an. Er wird CFO des Küchenspezialisten BLANC & FISCHER. Er kam im Mai 2019 zur Witzenmann-Gruppe. Mintenig fungiert als Interimsmanagerin, heißt es vom Unternehmen.

Die Witzenmann-Gruppe hat ihre Wurzeln im Jahr 1854. Damals gründete Heinrich Witzenmann zusammen mit Louis Kuppenheim eine Schmuckwarenfabrik in Pforzheim. Der Namensgeber des heutigen Unternehmens erfand zudem 1885 mit einem französischen Geschäftsmann, mit dem er eine weitere Schmuckfabrik in Paris gründete, den Metallschlauch. Die Erfindung wurde sowohl in Frankreich als auch in ihrer zweiten Ausführung in Deutschland patentiert. Aus dem neben der Schmuckwarenfabrik gegründeten Schlauchunternehmen entwickelte sich die heutige Witzenmann-Gruppe, die im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 620 Millionen Euro erwirtschaftete. Für das Familienunternehmen arbeiten rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aktuelle Beiträge

Immobilienvermögen
Wie Unternehmerfamilien in die Assetklasse Immobilien investieren
Studie sichern »
Studie sichern »
Immobilienvermögen