Bei dem Logistikunternehmen mit Sitz in der Schweiz wird es im August mit Stefan Paul einen neuen CEO geben. Für seinen jetzigen Posten ist ein Nachfolger gefunden worden.

Bereits Ende 2021 verkündete das Logistikunternehmen Kühne + Nagel die Entscheidung für einen neuen Kopf als CEO. Stefan Paul wird im August 2022 Dr. Detlef Trefzger ablösen. Detlef Trefzger beendet dann aus privaten Gründen seine Tätigkeit. Der Verwaltungsrat des Schweizer Unternehmens wählte mit Stefan Paul einen Nachfolger, der zu Beginn seiner Karriere bereits bei dem Familienunternehmen tätig war und nach externen Stationen wieder zurückkehrte. Stefan Paul verbrachte seine erste Zeit bei Kühne + Nagel zwischen 1990 und 1997 zunächst als  Sales Executive des Geschäftsbereichs Seafright sowie später als Branch Manager für Road Transportation. Danach war er bis 2013 in verschiedenen Führungspositionen bei der DHL-Gruppe zu finden – zuletzt als CEO der DHL Freight Germany. Im Februar 2013 wechselte er schließlich zurück zu Kühne + Nagel. Dort zeichnet er seitdem in der Geschäftsleitung als Executive Vice President für den Bereich Landverkehre sowie für den Vertrieb verantwortlich.

Im gleichen Jahr wurde auch Stefan Paus Vorgänger Detlef Trefzger in seine aktuelle Rolle als CEO bestellt. Für seinen  weiteren Werdegang nach seinem Abschied als CEO sei vorgesehen, dass Detlef Trefzger in den Verwaltungsrat der Kühne + Nagel International AG berufen werde und dem Unternehmen treu bleibe, heißt es von dem Logistikdienstleister mit Sitz im schweizerischen Schindellegi, das zum Kanton Schwyz gehört.

Seit Mitte Mai ist nun auch klar, wer den Geschäftsbereich Landverkehre vom zukünftigen CEO Stefan Paul übernimmt: Dr. Hansjörg Rodi (Bild) wird zum 1. August Mitglied der Geschäftsleitung bei Kühne + Nagel. Rodi ist seit 2016 an Bord des Logistikkonzerns, der im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 32,8 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaftete und über 78.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bot. Rodi war vor seinem Einstieg bei Kühne + Nagel fast zwei Jahrzehnte bei der DB Schenker tätig. Als letzte Station bekleidete er dort im Vorstand den Posten des Chief Transformation Officer. Hansjörg Rodi studierte Volkswirtschaft und promovierte an der Westfälischen Universität in Münster.

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