Manfred Lautenschläger verabschiedet sich von dem Finanzdienstleister MLP. Sein Sohn Matthias soll seinem Vater im Aufsichtsrat nachfolgen.

Im Alter von 80 Jahren soll für Manfred Lautenschläger (Bild) Schluss sein. Der Mitgründer des Finanzdienstleisters MLP gibt seine Position im Aufsichtsrat auf und zieht sich damit endgültig aus dem Unternehmen zurück. Bei der nächsten Hauptversammlung im Juni dieses Jahres will sich sein Sohn Matthias Lautenschläger (37) zur Wahl stellen. Die Familie bleibt auch weiterhin Ankeraktionär (29,16 Prozent), der Übergang der Aktien in die Hände der Kinder des Gründers sei bereits geregelt, heißt es aus MLP-Kreisen. Lautenschläger stellte 1971 zusammen mit Eicke Marschollek und Manfred Rieder das Unternehmen „Marschollek Lautenschläger und Partner GbR“ auf die Beine. Heute beschäftigt die MLP SE rund 1.700 Mitarbeiter und setzte in den ersten neun Monaten 2017 etwa 410 Millionen Euro um.

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