Zum 1. Dezember beginnt Marc Wucherer als Chief Executive Officer bei dem baden-württembergischen Industrieunternehmen Ziehl-Abegg und löst damit Peter Fenkl ab. 

Der Aufsichtsrat der Ziehl-Abegg SE hat Dr. Marc Wucherer (Bild links) zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens berufen. Der 52-Jährige wird die neue Aufgabe im Dezember 2022 übernehmen. Wucherer folgt auf Peter Fenkl (Bild rechts), der das Unternehmen nach 22 Jahren verlassen hat. 

Der promovierte Ingenieur Wucherer startete seine Karriere bei der Siemens AG. Im In- und Ausland hatte er mehrere Managementfunktionen für verschiedene Fachbereiche inne, unter anderem als Präsident des Industriesektors in Nordostasien. Seit 2017 war Wucherer als Mitglied des Vorstands außerdem für Vertrieb und Marketing sowie den Bereich der Fabrikautomatisierung bei der Bosch Rexroth AG tätig. 

„Mit Dr. Marc Wucherer als CEO und den heutigen Vorstandsmitgliedern der Ziehl-Abegg SE Olaf Kanig (CFO), Dr. Sascha Klett (CTO) und Joachim Ley (COO), wird Ziehl-Abegg ein neues, herausragendes und starkes Führungsteam haben“, wird Dennis Ziehl, Aufsichtsratsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE, in einer Pressemitteilung zu dem Personalwechsel zitiert. 

Von Berlin nach Künzelsau – das Familienunternehmen Ziehl-Abegg 

Emil Ziehl gründete 1910 zusammen mit dem Schweizer Eduard Abegg das Unternehmen Ziehl-Abegg zur Herstellung von Elektro-Motoren in Berlin. Noch im selben Jahr schied Abegg wieder aus dem Unternehmen aus. Da das Unternehmen in der Öffentlichkeit bereits unter dem Namen Ziehl-Abegg bekannt war, entschied Ziehl, an der Firmierung sowie dem selbst entworfenen Firmenlogo (“Z” mit darunter liegendem “A”) festzuhalten. Nach Ende des Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Künzelsau in Süddeutschland verlegt.  

Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik und produziert Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Weltweit arbeiten für das Industrieunternehmen 4.700 Mitarbeiter, die sich auf 16 Produktionswerke, 29 Gesellschaften und 112 Vertriebsstandorte weltweit verteilen. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2021 lag bei 716 Mio. Euro. 

 

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