Donnerstag, 18.03.2021
Seed-Finanzierung

FRIBA vertraut Schweizer Start-up MIRAI FOODS

Das deutsche Single Family Office FRIBA hat sich an der Seed-Finanzierung von Mirai Foods beteiligt. Das Unternehmen stellt durch Vervielfältigung von Muskel- und Fettzellen im Labor Fleisch her.
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Die FRIBA Investment GmbH & Co. KG hat sich am Start-up MIRAI FOODS AG beteiligt. Insgesamt kamen in der Seed-Finanzierungsrunde 4,5 Millionen US-Dollar zusammen. Weitere Geldgeber waren Tech-Investor Ulf Claesson, der Investor „Team Europe“, das Lebensmittelunternehmen Paulig sowie der Risikokapitalinvestor Skyviews Life Science. Das Single Family Office FRIBA, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1875 nach Bremen und Hamburg zurückreichen, und seine Co-Investoren vertrauen mit dem Investment auf das Marktfeld biotechnologisch hergestelltes Fleisch. 

MIRAI FOODS wurde Ende 2019 in Wädenswil im Kanton Zürich in der Schweiz gegründet. Sieben Mitarbeiter forschen seitdem an der Fleischzüchtung durch Stammzellen. Laut Start-up sollen ohne gentechnische oder chemische Manipulation kommerzielle Fleischprodukte hergestellt werden – eine ethische und ökologische aus dem Labor als Alternative zu herkömmlichen Fleisch. Ein zukunftsträchtiger Markt laut der US-amerikanischen Unternehmensberatung Kearney. Deren Prognosen rechnen damit, dass bis 2040 rund 35 Prozent des weltweit konsumierten Fleischs durch Zellkulturen im Labor hergestellt werden. Aktuell sind die Anteile von künstlich gezüchtetem Fleisch im Markt zwar nur marginal. Das Volumen für „Clean Meat“ soll aber stark wachsen und in knapp 20 Jahren, laut Kearney-Studie, global 630 Millionen US-Dollar betragen. 

Foto: MIRAI FOODS