Christiane Underberg ist stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Semper idem Underberg AG. Wie steht sie zur Unternehmensnachfolge?

Gemeinsam mit meinem Mann Emil Underberg und unserer ältesten Tochter Dr. Hubertine Underberg-Ruder möchten wir ein lebendiges, zukunftsfähiges – also „enkelfähiges“ – Unternehmen übergeben. Das Wort „enkelfähig“ ist seit meiner Zeit im Nachhaltigkeitsrat begreifbarer, kurzum nachhaltig und ganzheitlich. Es gilt für mich in dieser VUCA-Welt, Menschen erleben zu lassen, dass wir alle Teil eines Systems sind, egal ob Familie, Unternehmen oder Umwelt.

Da Kreislaufwirtschaft unabdingbar wird, ist unser Auftrag, die Menschen so belastbar, resilient wie möglich in ihrer Entwicklung zu fördern und zu fordern. Die Personalentwicklung wird ein wesentlicher Schwerpunkt sein, um in dieser agilen Zeit die rechten Angebote bereitzustellen. So hat der Mensch Vorrang vor Struktur. Für viele Herausforderungen bedarf es einer klaren Haltung durch eine Werte-Hierarchie, die durch lebenslanges Lernen erworben werden kann. Eigenliebe und Menschenliebe situationsgerecht im Lot zu halten ist ein großer Reifeprozess für uns alle. Wir leben erfüllend durch Verbindungen mit entsprechenden Vernetzungen. So geben wir Antwort auf unsere Verantwortung.

Info

Mit 23 Jahren heiratete Christiane Underberg 1962 Emil Underberg, genannt Emil II. Zwei Jahre später trat er in das Unternehmen seiner Familie ein. Christiane Underberg stieg 1982 selbst in das Unternehmen ein und führte jahrelang die Semper idem Underberg GmbH. Heute ist sie stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Semper idem Underberg AG.

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