Frederic Haupt, Autor bei wir https://www.wirmagazin.de/ueber-uns/redaktion/frederic-haupt/ Das Magazin für Unternehmerfamilien Tue, 10 Jun 2025 06:02:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Wie Jakob Schöffel im Familienunternehmen gelandet ist https://www.wirmagazin.de/news/unternehmensnachfolge/wie-jakob-schoeffel-im-familienunternehmen-gelandet-ist-150367/ Tue, 10 Jun 2025 05:50:11 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=150367 Nun also doch Nachfolger im Familienunternehmen: Jakob Schöffel. / Foto: Schöffel Gruppe

Jakob Schöffel rückt in die Geschäftsführung von Schöffel auf und führt damit den Sport­bekleidungshersteller in achter Generation gemeinsam mit seinem Vater. Dabei stand lange nicht fest, ob der 26-Jährige überhaupt einmal im Unternehmen arbeiten wird.

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Nun also doch Nachfolger im Familienunternehmen: Jakob Schöffel. / Foto: Schöffel Gruppe

Jakob Schöffel rückt in die Geschäftsführung von Schöffel auf und führt damit den Sport­bekleidungshersteller in achter Generation gemeinsam mit seinem Vater. Dabei stand lange nicht fest, ob der 26-Jährige überhaupt einmal im Unternehmen arbeiten wird.

„Ich bin raus.“ Das ist das Motto der laut eigenen Aussagen ältesten Outdoormarke der Welt: Schöffel. Eigentlich bezieht sich der Spruch auf das Naturerlebnis von Wanderern und Skifahrern, die sich in Funktionstextilien der Marke Schöffel gehüllt haben. „Ich bin raus“ dachte sich aber wohl auch Peter Schöffel, nachdem er im Februar dieses Jahres die Führung der Unternehmensgruppe aus Schwabmünchen nach 30 Jahren als Geschäftsführer an seinen Sohn Jakob Schöffel übergab. Wobei, ganz raus ist Peter Schöffel noch nicht aus dem bayrischen Familienunternehmen. Er steht weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung und ist auch noch Teil der Geschäftsführung. Dennoch bezeichnet er die Übergabe der Leitung von Schöffel an seinen 26-jährigen Sohn als einen „epochalen Moment.“ Auch für NextGen Jakob Schöffel ist die Übernahme etwas Besonderes: „Es ist ein Privileg, das Unternehmen in achter Generation zu führen und die über 220-jährige Tradition des Unternehmens und der Familie weiterzuführen.“

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Familienunternehmen Schreiner und Meier: Chefsache Fachkräfte https://www.wirmagazin.de/news/arbeitgebermarke/familienunternehmen-chefsache-fachkraefte-150389/ Tue, 10 Jun 2025 05:00:00 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=150389 Initiiert HR-Projekte: Roland Schreiner von der Schreiner Group. / Foto: Schreiner Group

Professionelle Personalarbeit wird für Familienunternehmen immer wichtiger. Zwei Gesellschafter erklären, wie sie mit individuellen Lösungen auf dem Arbeitsmarkt bestehen.

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Initiiert HR-Projekte: Roland Schreiner von der Schreiner Group. / Foto: Schreiner Group

Professionelle Personalarbeit wird für Familienunternehmen immer wichtiger. Zwei Gesellschafter erklären, wie sie mit individuellen Lösungen auf dem Arbeitsmarkt bestehen.

„In der heutigen Zeit kann es sich kein Unternehmen mehr leisten, sich keine Gedanken um die eigene HR-Arbeit zu machen“, sagt Roland Schreiner. Er ist Geschäftsführer der Schreiner Group und führt den Entwickler und Hersteller von Funktionsteilen, Kennzeichnungslösungen und selbstklebenden Spezialetiketten in dritter Generation. Das Unternehmen hat rund 1.300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 210 Millionen Euro. Bei Zahlen in diesen Größenordnungen gibt es natürlich eine eigene Personalabteilung und auch einen eigenen Personalchef, wie Schreiner betont. HR sei jedoch eine seiner Leidenschaften und daher bringe er sich gern mit Ideen ein.

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Adlon: Mit der Familien­stiftung in die Zukunft https://www.wirmagazin.de/news/familienstiftung/adlon-mit-der-familienstiftung-in-die-zukunft-149798/ Mon, 12 May 2025 05:54:00 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=149798 Andreas Richstätter hat seine Unternehmensanteile in eine Familienstiftung eingebracht. / Foto: Adlon Intelligent Solutions GmbH

Andreas Richstätter war Alleingesellschafter der IT-Beratung Adlon. Mit 54 Jahren schied er aus der Geschäftsführung aus, mit 55 übertrug er seine Anteile an die privatnützige Familienstiftung Adlon. Wie kam es dazu?

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Andreas Richstätter hat seine Unternehmensanteile in eine Familienstiftung eingebracht. / Foto: Adlon Intelligent Solutions GmbH

Andreas Richstätter war Alleingesellschafter der IT-Beratung Adlon. Mit 54 Jahren schied er aus der Geschäftsführung aus, mit 55 übertrug er seine Anteile an die privatnützige Familienstiftung Adlon. Wie kam es dazu?

Der Rückzug ist ihm nicht leichtgefallen. „Ich habe mir natürlich Gedanken darüber gemacht, ob ich nicht noch zu jung bin, um jetzt bereits den Schritt aus der operativen Geschäftsführung zu gehen. In der Entscheidung steckt viel Rationalität“, sagt Andreas Richstätter. Im November 2024 hat er alle seine Anteile – er war Alleingesellschafter – an der Adlon Intelligent Solutions GmbH mittels einer Schenkung in die Familienstiftung Adlon eingebracht. Ein Jahr zuvor hatte er bereits seinen Geschäftsführerposten an Sebastian Eberle übergeben, der mit Co-Geschäftsführer Sven Hillebrecht das Unternehmen mit 60 Mitarbeitenden an drei Standorten und etwa 22 Millionen Euro Umsatz führt. Mit nur 55 Jahren aufhören? Das ist eher ungewöhnlich für ein inhabergeführtes Unternehmen. Allerdings ist auch die Geschichte um Adlon und Richstätter keine klassische Geschichte eines Familienunternehmens.

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Unternehmensverkauf: Die Vermessung der Gefühle https://www.wirmagazin.de/news/unternehmensverkauf/unternehmensverkauf-die-vermessung-der-gefuehle-150183/ Mon, 05 May 2025 11:33:32 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=150183

Das Familienunternehmen an einen Private-Equity-Investor verkaufen? Das ist mittlerweile kein Tabu mehr. Christopher Khoury hat untersucht, wann welche Art von Eigenkapitalinvestor für Familienunternehmer in Frage kommt.

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Das Familienunternehmen an einen Private-Equity-Investor verkaufen? Das ist mittlerweile kein Tabu mehr. Christopher Khoury hat untersucht, wann welche Art von Eigenkapitalinvestor für Familienunternehmer in Frage kommt.

Verkauf des Familienunternehmens an einen Private-Equity-Investor? Diese Form der Nachfolgelösung wählen Familienunternehmen aus unterschiedlichsten Gründen. Doch wie entscheiden sich Familienunternehmer für einen Investor? Dieser Frage geht die Studie „Family firm exit: A vignette study on selling to an activist versus a steward private equity investor“ nach. Das Paper wurde im International Small Business Journal veröffentlicht und war Teil der Doktorarbeit von Christopher Khoury an der WHU – Otto Beisheim School of Management.

Activist vs. Steward Private Equity

Khoury differenziert in seiner Untersuchung: „Wir haben in der Studie zwischen zwei Archetypen eines Investors unterschieden: einem Activist Private Equity (APEIs) Investor und einem Steward Private Equity Investor (SPEIs)“, erklärt er. APEIs werden als Investoren definiert, die eher auf schnelle Rendite und eine umfassende Restrukturierung setzen. SPEIs sind hingegen Investoren, die eine stabilere und „wertebasierte“ Strategie verfolgen, oft aber einen geringeren Kaufpreis zahlen als APEIs.

Bei der Wahl zwischen den Investorentypen spielt vor allem der sogenannte Sozioemotionale Wert (SEW) eine Rolle. Einfluss darauf nehmen kann beispielsweise, wie stark die Unternehmerfamilie am Standort des Unternehmens verwurzelt ist. Aber auch die Faktoren, ob die Familie in der Öffentlichkeit steht oder den gleichen Namen wie das Unternehmen trägt, können laut Wissenschaftler Khoury Indikatoren dafür sein, dass der SEW gegeben beziehungsweise stark ausgeprägt ist. Ist der SEW stark ausgeprägt, bevorzugen die meisten Verkäufer einen SPEI gegenüber einem APEI, da sie Wert darauf legen, dass das Unternehmen in ihrem Sinne weitergeführt wird – auch wenn sie einen niedrigeren Kaufpreis für ihr Unternehmen erhalten.

APEIs werden dementsprechend als potenzielle Käufer ausgewählt, wenn der sozioemotionale Wert nicht stark ausgeprägt ist. Khoury konnte beobachten, dass das oft der Fall ist, wenn nicht das komplette Unternehmen verkauft wird, sondern nur eine Sparte oder ein Tochterunternehmen. „Wenn nur ein Portfoliounternehmen verkauft wird, ist die Denkweise oft eine andere. Das Kalkül dahinter:  Familienunternehmer bleiben ja Unternehmer und wollen, dass Geld in ihre Kasse gespült wird, was dem übrigen Familienunternehmen zugutekommt. Deshalb werden in solchen Fällen oft APEIs bevorzugt, da man sich von diesen einen höheren Verkaufspreis erhofft und einem nicht ganz so wichtig ist, was dann mit dem veräußerten Unternehmensteil passiert“, erklärt Khoury.

Differenzierung in der Praxis

Doch wie lassen sich diese beiden Archetypen in der Praxis voneinander unterscheiden? „In der Realität ist es natürlich schwierig, alle Investoren über einen Kamm zu scheren, denn es gibt verschiedene Ausprägungen und Arten von Investoren“, weiß der Verfasser der Studie. „Aber im Groben lassen sich die meisten Investoren in diese beiden Kategorien einordnen. Mit welcher Art man es zu tun hat, merkt man meist schon in den ersten Gesprächen oder in der Due Diligence Phase“, sagt Khoury. Oft lasse sich auch durch die Frage, was der Investor nach der Übernahme mit dem Unternehmen vorhat, erahnen, um welche Art von Investor es sich handelt. Außerdem, sagt Khoury, sei es von Vorteil, sich vor dem Verkauf in seinem Netzwerk umzuhören, wer schon einmal mit diesem Investor zu tun hatte. „Erfahrungsberichte sind da natürlich die beste Quelle, um sich sicher zu gehen, mit wem man am Verhandlungstisch sitzt.“ Mittlerweile gebe es zudem viele Investoren, die sich auf Familienunternehmen in Deutschland spezialisiert haben und entsprechendes Know-How im Umgang Familienunternehmen aufgebaut. 

„Lassen Sie sich bei der Entscheidung Zeit!“

An Familienunternehmer, die darüber nachdenken, ihr Unternehmen zu verkaufen, hat Khoury indes einen Rat: „Lassen Sie sich bei der Entscheidung Zeit und fangen Sie so früh wie möglich an, sich gedanklich mit einem möglichen Verkauf auseinanderzusetzen.“ Da ein Verkauf auch ein emotionaler Prozess ist, sollte auch aus einer Position der Stärke verhandelt werden. Das heißt für Familienunternehmer, sich verschiedene Investoren anzugucken, sich verschiedene Meinungen einzuholen und die Prioritäten festzulegen. Khoury führt aus: „Wenn dem Verkäufer beispielsweise wichtig ist, dass der lokale Fußballverein auch in Zukunft weiter gesponsert wird oder dass in den nächsten Jahren keine Stellen abgebaut werden sollen, kann man das alles im Kaufvertrag festhalten. Dann sollte man aber auch bereit sein, Abstriche bei der Höhe des Preises zu akzeptieren.“

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Familie Neuhaus-Galladé: Die Nachfolge-Profis https://www.wirmagazin.de/news/unternehmensnachfolge/familie-neuhaus-gallade-die-nachfolge-profis-149800/ Fri, 11 Apr 2025 06:42:12 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=149800 Gestalten gerade den Übergang in die achte Generation (von links): Moritz, Gitta und Wilfried Neuhaus-Galladé. / Foto: J.D. Neuhaus

Mit den Geschwistern Gitta und Moritz Neuhaus-Galladé geht 2025 die achte Generation bei J.D. Neuhaus in die Führung. Die Familie hat einige Erfahrung mit Konflikten und schwierigen Nachfolgeprozessen – und hat daraus ihre Lehren gezogen.

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Gestalten gerade den Übergang in die achte Generation (von links): Moritz, Gitta und Wilfried Neuhaus-Galladé. / Foto: J.D. Neuhaus

Mit den Geschwistern Gitta und Moritz Neuhaus-Galladé geht 2025 die achte Generation bei J.D. Neuhaus in die Führung. Die Familie hat einige Erfahrung mit Konflikten und schwierigen Nachfolgeprozessen – und hat daraus ihre Lehren gezogen.

Dass ein Familienunternehmen in Deutschland in die achte Generation wechselt, kommt nicht alle Tage vor. Im nordrhein-westfälischen Witten ist es gerade passiert. Dort baute 1745 Johann Diederich Neuhaus seine ersten Holzschaftwinden und legte so den Grundstein für die heutige J.D. Neuhaus Group (JDN), einen Hersteller von pneumatischen und hydraulischen fördertechnischen Lösungen. Mit Beginn des Jahres 2025, also fast genau 280 Jahre später, sind mit Gitta Neuhaus-Galladé (30) und ihrem Bruder Moritz (28) zwei Vertreter der achten Generation in die Geschäftsführung des Unternehmens eingetreten.

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Schwabe Group wird Mehrheitseigner von Braineffect https://www.wirmagazin.de/news/start-ups/schwabe-group-wird-mehrheitseigner-von-braineffect-149875/ Mon, 07 Apr 2025 06:42:00 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=149875 Sowohl Olaf Schwabe (links) als auch Fabian Foelsch (rechts) erhoffen sich von der Übernahme von Braineffect durch die Schwabe Group Vorteile für das jeweilige Unternehmen. / Foto: Schwabe Group

Die Schwabe Group übernimmt die Mehrheit an dem Berliner Start-up Braineffect. Durch die Übernahme erhofft sich das Familienunternehmen Know-How und Wachstum.

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Sowohl Olaf Schwabe (links) als auch Fabian Foelsch (rechts) erhoffen sich von der Übernahme von Braineffect durch die Schwabe Group Vorteile für das jeweilige Unternehmen. / Foto: Schwabe Group

Die Schwabe Group übernimmt die Mehrheit an dem Berliner Start-up Braineffect. Durch die Übernahme erhofft sich das Familienunternehmen Know-How und Wachstum.

Das Start-up Braineffect hat einen neuen Besitzer: Die Schwabe Group übernimmt die Mehrheit der Anteile. Der Hersteller von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln hatte bereits 2020 erste Anteile des Start-ups erworben. Langfristig plant das Unternehmen aus Baden-Württemberg, Braineffect vollständig zu übernehmen.

Start-ups als Teil der Wachstumsstrategie

Braineffect ist vor allem im Direct-to-Consumer-Markt aktiv und spricht eine junge Zielgruppe an. „Mit dieser Partnerschaft erschließen wir uns neue, zusätzliche Möglichkeiten, unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen“, erklärt Olaf Schwabe, CEO der Schwabe Group. Braineffect setzt auf Social Media und Influencer-Kooperationen, von denen Schwabe profitieren möchte. Die Übernahme soll als Modell für zukünftige Akquisitionen über die Venture-Sparte Natural X dienen.

Schwabe: Übernahme von Braineffect als Blaupause

Teil dieses Modells ist es, dass der Gründer und Geschäftsführer von Braineffect, Fabian Foelsch, auch künftig mit an Bord bleiben soll. In Zusammenarbeit mit Schwabe möchte Foelsch künftig neue Produkte entwickeln, in neue Märkte expandieren und so neue Zielgruppen für da Familienunternehmen erschließen. „Mit der Schwabe Group an unserer Seite können wir unsere Mission auf ein neues Level heben“, ist sich Foelsch sicher.

Foelsch gründete Braineffect im Jahr 2016. Das Start-up aus Berlin entwickelt Nahrungsergänzungsmittel und funktionelle Lebensmittel für ganzheitliche Gesundheit und setzt dabei auf natürliche Inhaltstoffe. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen mittlerweile einen Unternehmenswert im mittleren zweistelligen Millionenbereich und beschäftigt rund 60 Mitarbeitende.

Der neue Mehrheitseigner, die Schwabe Group, wurde 1886 gegründet und ist bis heute noch familiengeführt. Das Familienunternehmen erforscht, entwickelt und vertreibt pflanzliche und homöopathische Arzneimittel sowie Nahrungsergänzungsmittel. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeitende, von denen circa 1.600 in Deutschland beschäftigt sind. Der Gesamtumsatz der Gruppe beträgt rund 950 Millionen Euro.

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Harting erweitert den Vorstand  https://www.wirmagazin.de/news/personalwechsel/harting-erweitert-den-vorstand-149869/ Wed, 02 Apr 2025 05:56:00 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=149869 COO Jon DeSouza ist das neueste Mitglied des Vorstands der Harting Technologiegruppe. / Foto:  Harting Technologiegruppe

Die Harting Technologiegruppe hat ein neues Vorstandsressort geschaffen. Jon DeSouza übernimmt die Verantwortung für Vertrieb und Marketing.

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COO Jon DeSouza ist das neueste Mitglied des Vorstands der Harting Technologiegruppe. / Foto:  Harting Technologiegruppe

Die Harting Technologiegruppe hat ein neues Vorstandsressort geschaffen. Jon DeSouza übernimmt die Verantwortung für Vertrieb und Marketing.

Jon DeSouza ist das neueste Mitglied des Vorstands der Harting Technologiegruppe. Wie das Unternehmen mitteilte, hat der Anbieter von industriellen Verbindungstechniken zum 1. März mit Vertrieb & Marketing ein neues Vorstandsressort geschaffen, welches seitdem von DeSouza geleitet wird. „Die strategische Steuerung der globalen Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten und die Berufung von Herrn Jon DeSouza sind ein klares Zeichen, dass unsere Kunden in Zukunft noch mehr im Mittelpunkt unseres Handelns stehen“, erklärt CEO Philip Harting den Schritt.  

Langjähriger Mitarbeiter für das neue Vorstandsressort 

DeSouza ist dabei kein Unbekannter und kann auf eine lange Unternehmenszugehörigkeit bei Harting zurückblicken. Er startete im Dezember 2008 in der Unternehmensgruppe als Director of Sales. Nach etwas mehr als einem Jahr auf dieser Position folgten verschiedene Beförderungen für DeSouza. So war er beispielsweise als für fast drei Jahre Vice President of Sales oder für sieben Monate Executive Vice President of Sales US and Mexiko. Darauf folgten Positionen als President & CEO Harting North America und America. Den Posten als President & CEO bekleidet er seit Oktober 2016 und hat die Position nach eigenen Angaben auch weiterhin inne. Vor seiner Zeit bei Harting war er für mehr als zehn Jahre beim Halbleiterhersteller Richardson RFPD tätig, wo er auch seine berufliche Laufbahn begann.  

Die Geschichte seines aktuellen Arbeitgebers, der Harting Technologiegruppe, beginnt im September 1945. Damals gründeten das Ehepaar Wilhelm und Marie Harting eine Reparaturwerkstatt im nordrheinwestfälischen Minden. Heutzutage stellt die Harting Technologiegruppe industrielle Verbindungstechniken her, die im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungstechnik, in der Energieerzeugung und -verteilung sowie in der industriellen Elektronik und Telekommunikation eingesetzt werden. Das Unternehmen wird in dritter Generation von Philip Harting geleitet und beschäftigt an 14 Produktions- und 42 Vertriebsstandorten weltweit rund 6.000 Mitarbeitende. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2023/2024 lag bei 940 Millionen Euro.  

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Führungswechsel bei der Oetker-Gruppe https://www.wirmagazin.de/news/personalwechsel/fuehrungswechsel-bei-der-oetker-gruppe-149864/ Thu, 27 Mar 2025 07:51:00 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=149864 Die Aufgaben von Dr. Albert Christmann werden auf mehrere Schultern verteilt (v.li.Carl Oetker, Dr. Albert Christmann, Dr. Niels Lorenz). / Foto: Oetker-Gruppe

Die Oetker-Gruppe strukturiert ihre Führung neu. Dr. Albert Christmann, der acht Jahre an der Spitze der Unternehmensgruppe stand, wechselt in den Beirat der Holdinggesellschaft. Einen Teil seiner Aufgaben übernimmt jetzt der Ururenkel des Gründers.

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Die Aufgaben von Dr. Albert Christmann werden auf mehrere Schultern verteilt (v.li.Carl Oetker, Dr. Albert Christmann, Dr. Niels Lorenz). / Foto: Oetker-Gruppe

Die Oetker-Gruppe strukturiert ihre Führung neu. Dr. Albert Christmann, der acht Jahre an der Spitze der Unternehmensgruppe stand, wechselt in den Beirat der Holdinggesellschaft. Einen Teil seiner Aufgaben übernimmt jetzt der Ururenkel des Gründers.

Zum 1. Mai 2025 scheidet Dr. Christmann als persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, Mitglied der Gruppenleitung und Vorsitzender der Internationalen Geschäftsführung der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG aus. Gleichzeitig tritt er in den Beirat der Dr. August Oetker KG ein, der Holdinggesellschaft der Gruppe, und übernimmt eine Position im obersten Aufsichtsgremium. Diese Rolle übernimmt er von Richard Oetker, der sie bis zum 30. April innehat. „Ich freue mich sehr, dass wir Herrn Dr. Christmann für die Mitarbeit im Gruppenbeirat gewinnen konnten. Sein unternehmerisches Verständnis, seine Erfahrung und sein strategischer Weitblick sind für unser Unternehmen weiterhin von großer Bedeutung“, kommentiert Rudolf Louis Schweizer (57), Vorsitzender des Beirates, den Jobwechsel von Christmann.

Neuverteilung der Aufgaben

Die Nachfolge von Christmann ist bereits geregelt. Carl Oetker übernimmt ab dem 1. Mai 2025 die operativen Aufgaben in der Geschäftsführung der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG. Er wird die Bereiche Corporate Strategy, Mergers & Acquisitions, Einkauf und Corporate Communication leiten und als Coach die deutschen sowie die Landesgesellschaften in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg unterstützen. Zudem wird er Christmann als persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG nachfolgen und in der Gruppenleitung die Ressorts Nahrungsmittel und Unternehmenskommunikation verantworten.

Carl Oetker, Ururenkel des Firmengründers Dr. August Oetker, hat Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzen in Maastricht, Turin und London studiert. Von 2010 bis 2012 arbeitete er in einer internationalen Unternehmensberatung und anschließend in verschiedenen Investmentgesellschaften. 2020 begann er als Assistent von Dr. Albert Christmann seine Karriere in der Oetker-Gruppe. Seit 2022 leitete er als Geschäftsführer der Dr. Oetker Landesgesellschaften in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg die Bereiche Finanzen, Produktion, Lieferketten, Personalwesen und IT. Mitte 2024 trat Carl Oetker in die Internationale Geschäftsführung der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG ein und übernahm dort von Dr. Albert Christmann die Verantwortung für den globalen Einkauf.

Dr. Niels Lorenz übernimmt ab dem 1. Mai die Verantwortung für die Bereiche Bier, alkoholfreie Getränke, Plattformen und Ökosystem. Lorenz war von 2013 bis 2020 Sprecher der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe und ist seit 2020 im Beirat der Radeberger Gruppe KG sowie im Aufsichtsrat der Flaschenpost SE tätig. Zusätzlich zu seiner neuen Aufgabe in der Gruppenleitung wird er den Vorsitz bei Flaschenpost und der Radeberger-Gruppe übernehmen.

Die Oetker-Gruppe, deren Wurzeln auf das Jahr 1891 zurückgehen, beschäftigt heute rund 16.000 Mitarbeitende und ist in über 40 Ländern aktiv. 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro.

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Peter Lothes neues Vorstandsmitglied bei Fielmann https://www.wirmagazin.de/news/personalwechsel/peter-lothes-neues-vorstandsmitglied-bei-fielmann-149819/ Mon, 17 Mar 2025 07:47:49 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=149819 Neben seiner Rolle als COO ist Peter Lothes nun auch im Vorstand für die Fielmann-Gruppe tätig. / Foto: Fielmann-Gruppe

Ein Novum für die Fielmann-Gruppe: Erstmals in der Geschichte des Unternehmens sitzt ein US-Amerikaner im Vorstand. Peter Lothes ist dabei kein Unbekannter und weist sowohl Erfahrung in der Branche als auch in Familienunternehmen auf.

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Neben seiner Rolle als COO ist Peter Lothes nun auch im Vorstand für die Fielmann-Gruppe tätig. / Foto: Fielmann-Gruppe

Ein Novum für die Fielmann-Gruppe: Erstmals in der Geschichte des Unternehmens sitzt ein US-Amerikaner im Vorstand. Peter Lothes ist dabei kein Unbekannter und weist sowohl Erfahrung in der Branche als auch in Familienunternehmen auf.

Peter Lothes ist das neueste Mitglied des Vorstands der Fielmann-Gruppe. Wie die Unternehmensgruppe bekannt gab, hat Lothes die Rolle seit dem 1. März 2025 inne. Damit ist er der erste US-Amerikaner, der einen Vorstandsposten bei dem Familienunternehmen besetzt. 

Vorstandsposition wird aus den eigenen Reihen besetzt 

Lothes ist dabei kein unbekanntes Gesicht. Er ist bereits seit September 2023 für Fielmann tätig und verantwortete als Chief Operation Officer (COO) die Produktion und Logistik des Unternehmens. Diese Rolle wird er neben seiner Position im Vorstand weiter innehaben. Als COO der Unternehmensgruppe leitet er die insgesamt neun Produktionsstandorte in Deutschland, China, Tschechien, Polen, Spanien und den USA. In dieser Funktion unterstehen ihm rund 1.400 Mitarbeitende. „Wir sind zuversichtlich, dass unsere weltweite Produktions- und Lieferkette durch Peters Wirken auf Vorstandsebene eine außergewöhnliche Konsistenz in Bezug auf Service, Qualität und Kosten erreichen wird“, kommentiert CEO Marc Fielmann die Berufung des US-Amerikaners in den Vorstand.

Erfahrung mit Optik und Familienunternehmen

Auch vor seiner Zeit bei Fielmann sammelte Lothes bereits Erfahrung in einem Familienunternehmen in der Optikbranche. Nach Abschluss seines Management- und Marketingstudium stieg er 1992 als Vice President of Manufacturing in das Optikunternehmen Select Optical seiner Familie in Ohio (USA) ein. Nachdem das Unternehmen 2004 an Essilor, was ebenfalls in der Optikbranche tätig ist, verkauft wurde, blieb er der Branche treu und wechselte zum neuen Inhaber. So war er beispielsweise als VP Operations für Essilor of America von August 2008 bis Juli 2023 tätig. In dieser Zeit bekleidete er verschiedene Rollen bei Unternehmen der Gruppe. Beispielsweise war er beim Tochterunternehmen Satisloh als President und CTO tätig oder arbeitete als SVP Operations und Supply Chain bei Essilor Luxo tätig.

Sein jetziger Arbeitgeber, die Fielmann-Gruppe, wurde 1972 von Günther Fielmann gegründet und wird mittlerweile in zweiter Generation von Marc Fielmann geführt. Die Familie Fielmann besitzt nach wie vor die Mehrheit der börsennotierten Aktiengesellschaft. In den mehr als 1.200 Niederlassungen verkauft und produziert die Unternehmensgruppe in Teilen selbst Brillen, Kontaktlinsen, Hörsystemen und bietet auch Dienstleistungen im Bereich der Augenvorsorge an. Für 2024 konnte das Familienunternehmen einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro vorweisen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 24.000 Mitarbeitende.

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Fuchs SE: Wechsel im Vorstand https://www.wirmagazin.de/news/personalwechsel/fuchs-se-wechsel-im-vorstand-149808/ Wed, 12 Mar 2025 11:41:10 +0000 https://www.wirmagazin.de/?p=149808 Das sind die Neuen: Esma Saglik und Mathieu Boulandet werden im Laufe des Jahres als CFO respektive CTO zum Unternehmen stoßen. / Foto: Fuchs SE

Zwei Vorstandspositionen des Familienunternehmens Fuchs SE werden neu besetzt: Esma Saglik folgt als CFO auf Isabelle Adelt, Mathieu Boulandet als CTO auf Sebastian Heiner.

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Das sind die Neuen: Esma Saglik und Mathieu Boulandet werden im Laufe des Jahres als CFO respektive CTO zum Unternehmen stoßen. / Foto: Fuchs SE

Zwei Vorstandspositionen des Familienunternehmens Fuchs SE werden neu besetzt: Esma Saglik folgt als CFO auf Isabelle Adelt, Mathieu Boulandet als CTO auf Sebastian Heiner.

Isabelle Adelt (CFO) und Sebastian Heiner (CTO) werden ihre auslaufenden Verträge als Vorstandsmitglieder beim Mannheimer Schmierstoffhersteller Fuchs SE nicht verlängern. Adelt wird das Unternehmen zum 31. Oktober 2025 und Heiner zum 31. Dezember 2025 verlassen, wie die Fuchs SE mitteilte. „Beide haben in den letzten Jahren wertvolle Beiträge für den Erfolg der Gruppe geleistet. Wir wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs.

Adelt bekleidet ihren Posten seit November 2022 und ist neben dem Finanzbereich auch für die Bereiche Recht, Investor Relations und Digitalisierung zuständig. In ihrer Zeit beim Mannheimer Unternehmen war sie unter anderem an der Einführung der SAP-Software S/4HANA beteiligt und trieb die Harmonisierung von Plattformen, Prozessen und Datenstrukturen innerhalb des Unternehmens voran. Vor ihrer Zeit bei Fuchs war Adelt unter anderem für das Maschinenbauunternehmen Schenck Process (mittlerweile Qlar), die Zeiss Gruppe sowie Ernst & Young tätig.

CTO Heiner ist schon seit 2020 bei der Fuchs SE. Er startete im September 2020 als Vice President Global Procurement. Im Januar 2023 übernahm er dann den gesamten technischen Verantwortungsbereich und wurde zum CTO berufen. Während seiner Zeit bei Fuchs hat Heiner die technologische Weiterentwicklung des Konzerns vorangetrieben und sich in den Bereichen Einkauf, Produktmanagement und Produktion eingebracht, wie das Unternehmen mitteilte. Vor seiner Zeit bei dem Hersteller von Schmierstoffen war er als Berater bei der Unternehmensberatung Theron Business Consulting tätig und bekleidete darauf verschiedene Führungspositionen bei BASF.

Vorstandspositionen werden extern besetzt 

Auf Isabelle Adelt wird Esma Saglik folgen, die bereits zum 1. Mai 2025 den Verantwortungsbereich von Adelt übernehmen wird, wie das Unternehmen mitteilte. Saglik kommt von Rehau Industries, einem Kunststoffhersteller. Dort war sie seit 2020 als CFO für das Unternehmen tätig.

Heiners Nachfolger wird hingegen erst zum 1. August 2025 zu Fuchs stoßen. Mathieu Boulandet kommt von Castrol, wo er das Marine- und Energiegeschäft verantwortete. Zuvor sammelte er Erfahrung im Schmierstoffgeschäft und bekleidete verschiedene Führungspositionen bei Total Energies und BP Castrol. „Mit den beiden erfahrenen Führungspersönlichkeiten Esma Saglik und Mathieu Boulandet ist FUCHS für die Zukunft hervorragend aufgestellt“, lässt sich Aufsichtsrat-Chef Christoph Loos in einer Pressemitteilung zitieren.

Fuchs wurde 1931 von Rudolf Fuchs in Mannheim gegründet. In der zweiten Generation, unter Manfred Fuchs, folgte 1985 der Börsengang. Heutzutage hält immer noch die Familie die Stimmenmehrheit und auch die operative Leitung des Unternehmens. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 6.300 Mitarbeitende und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund 3,5 Millionen Euro.

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