Dräger sichert sich Mehrheit an STIMIT

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Das Schweizer Unternehmen STIMIT wurde 2018 von Ronja Müller-Bruhn und Oliver Müller gegründet. Mit ihrem Team entwickelten die Gründer Produkte, die dem Erhalt und Aufbau der Atemmuskulatur dienen. An dieser neuen Art von Therapie besitzt seit 1. April nun die Drägerwerk AG & Co. KGaA die Mehrheit. Das 1889 gegründete Unternehmen für Sicherheits- und Medizintechnik sichere sich mit dem Investment einen Vorsprung in der Entwicklung der nicht-invasiven Stimulation der Atemmuskulatur, sagt der Leiter des Dräger-Geschäftsbereichs Therapie Stephan Kruse. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie, die bei Intensivpatienten eine künstliche Beatmung erfordert, scheint die Therapie von STIMIT lohnenswert. Das Start-up verspricht, durch elektromagnetischer Felder das Zwerchfell stimulieren und so die Atemmuskulatur, die bei künstlicher Beatmung stark geschwächt wird, wieder zu aktivieren. Unter dem Dach des Lübecker Unternehmens, das von Stefan Dräger in fünfter Generation geführt wird, möchte STIMIT-Gründerin Ronja Müller-Bruhn klinische Evidenz zur Etablierung der neuen Therapie schaffen.

Hat Internationalen Journalismus in Magdeburg studiert. Schrieb schon davor für die Südwest Presse in seiner Heimat Ulm. Sammelte zudem Auslandserfahrung bei der Allgemeinen Zeitung in Windhoek, Namibia, sowie bei Kwanza TV in Daressalam, Tansania. Seit 2017 Redakteur bei F.A.Z. BUSINESS MEDIA und Mitglied im Redaktionsteam des wir-Magazins.