Künstliche Intelligenz im Mittelstand funktioniert dann, wenn sie konkrete Probleme löst und Mitarbeiter spürbar entlastet. Als Anbieter von Antriebs- und Automatisierungssystemen setzen wir bei der Marantec Group KI gezielt dort ein, wo sie echten Mehrwert schafft, zum Beispiel in unserem Kundenservice: Wir haben ein KI-gestütztes FAQ-Center aufgebaut, das unseren Kundenservice bei der Beantwortung von Anfragen unterstützt. Die KI lernt dabei kontinuierlich aus dem Expertenwissen unserer Mitarbeitenden und wird so immer präziser. Wichtig war uns: Die KI macht keine eigenständigen Interpretationen, sondern gibt nur geprüfte Antworten. Gerade bei technischen Produkten ist diese Qualitätssicherung entscheidend.
Ein zweites Beispiel ist unser Tool für Business Process Model and Notation (BPMN): Die KI-Lösung wandelt Beschreibungen von Arbeitsabläufen in professionelle Prozess-Schaubilder um. Was früher zeitaufwendig war, geschieht nun in Sekunden, eine echte Arbeitserleichterung für unsere Teams.
Bei der Implementierung achten wir auf drei Prinzipien: Die KI muss sich in den Arbeitsalltag einfügen. Die Mitarbeiter müssen den Nutzen direkt spüren. Und die Qualität der Ergebnisse muss stimmen. Dabei setzen wir auf einen Mix aus eigenen KI-Lösungen und bewährten Tools wie Google Gemini oder Maia von Rodlane. Entscheidend ist: KI ist bei uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das unseren Mitarbeitern hilft, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren.
Info
Kerstin Hochmüller, CEO, Marantec Group, 550 Mitarbeitende
