Die mittelständischen Familienunternehmen bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – so lautet ein vielzitierter Satz im politischen Berlin. Berücksichtigt man darüber hinaus, dass der standorttreue Mittelstand zwei Drittel der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze und 90 Prozent der Ausbildungsplätze bereithält, mehr Steuern als börsennotierte Konzerne zahlt und tragende Säule des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland ist, kann man mit Fug und Recht sagen: Der Mittelstand ist das Rückgrat der Demokratie. Echte Mittelständler im Parlament muss man jedoch lange suchen. Man könnte sagen, Anzahl von Selbständigen und Unternehmern im Parlament und wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz dieser Gruppe verhalten sich umgekehrt proportional.
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Mehr Freiheitsvertrauen für den Mittelstand
Wie viele Gesetze aus Brüssel oder Berlin schaffen neue Belastungen für den Mittelstand! Wie wenige setzen Rahmenbedingungen, die Infrastruktur, Bildung oder Fachkräftezuwanderung stärken! Als persönlich haftender Gesellschafter habe ich gerne die Sprecherrolle für Mittelstand und Freihandel der FDP-Fraktion angenommen. In keiner anderen Partei haben Mittelstandspolitik und mittelständische Unternehmer so viel Gewicht wie in der FDP. Die Freien Demokraten sind zutiefst überzeugt, dass gute Mittelstandspolitik auch beste Sozialpolitik ist; dass nicht Verbote und Bürokratie Wachstum und Fortschritt bringen, sondern Innovation, Technologie und Marktvertrauen; dass Wohlstand nicht auf Subventionen oder Schulden gründet, sondern auf Leistung und Freiheitsvertrauen.
