Florian Block: Warum für Salus Wasserkraft Standortvorteil ist

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„Am Salus-Hauptsitz in Bruckmühl kommen wir dem Ziel der Energieautarkie bereits sehr nahe – auch dank eines entscheidenden Standortvorteils: der Wasserkraft. Mit drei Turbinen am Standort und Photovoltaikanlagen auf allen geeigneten Dachflächen können wir einen Großteil unseres Strombedarfs bilanziell selbst decken. In besonders energieintensiven Phasen beziehen wir ergänzend Ökostrom aus dem Netz, während wir bei geringerer Auslastung selbsterzeugte Energie einspeisen.

Zu unserem ganzheitlichen Energiekonzept gehört außerdem eine innovative, selbstentwickelte Kälteanlage, für die wir 2022 mit dem ersten Nachhaltigkeitspreis von Pharma Deutschland ausgezeichnet wurden. Sie arbeitet hocheffizient: Aus 1 Kilowattstunde Strom lassen sich bis zu 14 Kilowattstunden Kälte erzeugen.

Den letzten großen Schritt sind wir vor zwei Jahren mit unserem Biomasseheizwerk gegangen. Es produziert Prozesswärme aus regionalem und nicht mehr anderweitig einsetzbarem Altholz. Diese Wärme benötigen wir unter anderem, um unsere Flüssigprodukte durch kurzzeitige Hocherhitzung haltbar zu machen – ganz ohne Konservierungsstoffe. Durch die Umstellung sparen wir rund 1.500 Tonnen CO₂ pro Jahr ein und sind gleichzeitig unabhängig von fossilen Energieträgern wie Gas.

Dieses Zusammenspiel aus Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung zeigt, wie wir Nachhaltigkeit am Standort konsequent und vorausschauend umsetzen – und wie ökologische Verantwortung und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können.“

Info


Dr. Florian Block, Geschäftsführer, Salus Gruppe, ca. 500 Mitarbeitende