Das RKW-Kompetenzzentrum hat eine Studie veröffentlicht, für die der sozioökonomische Hintergrund von Firmengründerinnen und -gründern in Deutschland untersucht wurde. Die Studie „Global Entrepreneurship Monitor“ (GEM) wird seit 1999 regelmäßig durchgeführt, um einen Vergleich der Daten über längere Zeiträume zu ermöglichen. Für den Länderbericht Deutschland 2023/24 wurden 203 Firmengründer nach den Motiven für ihre Firmengründung befragt. Dabei zeigt sich, dass die Fortführung einer Familientradition eine immer geringere Rolle spielt. Im Jahr 2019 wurden noch 60 Prozent der Gründer davon angetrieben, 2023 waren es noch 30 Prozent. Motive mit wachsender Wichtigkeit sind hingegen der Wunsch, „die Welt zu verändern“ sowie „großen Wohlstand zu erwirtschaften“.
Warum gründen Gründer? Familientradition verliert an Bedeutung
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