Mit Skateboards verhält es sich wie mit Laufschuhen: Sie sind nur cool, wenn sie benutzt werden – und auch so aussehen. Je mehr Schrammen ein „Deck“, wie das Brett im Fachjargon heißt, hat, umso aktiver ist der Besitzer. Jeder Aufkleber, jede Bemalung, jede Macke in den sieben Schichten Ahornholz, aus denen das Deck traditionell besteht, macht es zu einem Unikat. Und adelt seinen Nutzer, der sein Board so lange fährt, bis das Material nachgibt: Erst das verschlissene Brett ist das wahre Erkennungszeichen, die Trophäe des aktiven Skateboarders. Wenn es danach geht, ist das Büro von Julius Dittmann (33) voll von Trophäen. Fein säuberlich nebeneinander aufgereiht liegen seine alten Boards unter den Glasplatten des großzügig bemessenen Besprechungstisch in seinem Büro. So hat der Geschäftsführer der Titus GmbH in Münster den Gegenstand seines Geschäfts und seiner Leidenschaft immer im Blick.
Julius Dittmann: Der leise Missionar
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