Der moosbewachsene Boden wirkt wie modelliert. Fremdartige Laubbäume drängen sich dicht an dicht, dazwischen steinerne Pagoden und federige Büsche wie von Tuschezeichnungen. Im Wasser des Zierteiches tummeln sich weiße und orangene Koi-Karpfen. Über ihnen auf der Wasseroberfläche spiegeln sich in der Dämmerung die erleuchteten Fenster, das Holz und die Ziegel der umliegenden Gebäude. Der Hof des Hoshi Ryokan ist ein idyllischer Ort. Kein Wunder, dass seit Jahrhunderten Menschen in das traditionelle japanische Gästehaus nahe Komatsu, einer Stadt in der Präfektur Ishikawa im Westen der japanischen Hauptinsel, kommen. Sie suchen Entspannung und Heilung im Wasser der heißen Quelle, über der das erste Gästehaus vor mehr als 1.300 Jahren gebaut wurde. Für sie ist Hoshi Ryokan ein Sehnsuchtsort.
Japanische Unternehmerfamilie Hoshi: Zum Namen verdammt
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