Neue Führungsstruktur bei Binder

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Michael Binder-Pfaff (zweiter von links), Stiefsohn des Unternehmergründers Peter M. Binder (Bild links), ist zum 1. Juli in die Geschäftsleitung des Tuttlinger Unternehmens Binder GmbH, einem Hersteller von Klimaschränken, aufgerückt. Dort verantwortet er als CMO die Bereiche Vertrieb und Marketing. Mit ihm sind Peter Wimmer (Bild rechts), CTO, und Benjamin Jeuthe (zweiter von rechts), COO, in die Geschäftsführung aufgestiegen. Alle drei arbeiten bereits seit vielen Jahren in Führungspositionen bei Binder. Firmengründer Peter M. Binder bleibt vorerst formell CEO, wird sich aber aus dem Tagesgeschäft weitgehend zurückziehen, heißt es. Bislang zeichnete er allein für das Unternehmen mit 490 Mitarbeitern verantwortlich.

Michael Pfaff-Binder stieß 2011 zum Unternehmen. Der studierte Betriebswirt trieb in den vergangenen Jahren die Internationalisierung, vor allem das wichtige Asien-Geschäft, voran. Dem Handelsblatt hatte Binder Senior bereits vor fünf Jahren verraten, dass er in seinem Stiefsohn den geeigneten Unternehmensnachfolger gefunden habe. Allerdings hatte er schon damals angekündigt, sich erst im Alter von 70 Jahren aus dem Tagesgeschäft zurückziehen zu wollen. Diese selbst gesetzte Altersgrenze hat Binder nun erreicht.

Der Mittelständler aus Tuttlingen stellt Simulationsschränke her, die in der Forschung oder zur Qualitätssicherung in den Bereichen Medizin, Umweltwissenschaften und erneuerbare Energien um Einsatz kommen. Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat das Unternehmen mehr als 140 Patente entwickelt. Binder erwirtschaftet gut 100 Millionen Euro Umsatz und vertreibt seine Produkte weltweit.