Dr. Robert Bauer wird Mitglied im Aufsichtsrat der SICK AG. Nicole Kurek wird indes Vorständin für den Bereich People & Culture.

Bei dem Sensorhersteller SICK AG gehen in diesem Jahr zwei Ären zu Ende. Im operativen Geschäft verlässt Dr. Martin Krämer das Unternehmen zum 30. September. Krämer trat 1999 als Leiter der Rechtsabteilung ein. Im Juli 2012 wurde er Mitglied des Vorstands und verantwortlich für die Bereiche Personal und Recht & Compliance. Seine Nachfolgerin wird Nicole Kurek, die bereits am 1. Juli das Ressort People & Culture im Vorstand leiten wird. Nicole Kurek (Bild) ist studierte Erziehungswissenschaftlerin, verfügt aber auch über einen MBA mit Finanzschwerpunkt. Vor ihrem Einstieg bei SICK war sie in verschiedenen HR-Rollen und Tochterunternehmen fast 20 Jahre lang bei der BMW Group tätig.

Klaus M. Bukenberger, zur Zeit der Pressemitteilung noch Aufsichtsratsvorsitzender der SICK AG, bedankte sich im Namen des gesamten Gremiums bei Martin Krämer für dessen Engagement. Hervorheben wollte er hierbei die Erfolge von Krämer bei „Weiterbildung und Organisationsentwicklung mit Fokus auf die Digitalisierung“.

Klaus M. Bukenberger ist die zweite langverdiente Person bei dem Familienunternehmen, die in diesem Jahr bei SICK den Hut nahm. Ende Mai gab er den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden an Dr. Robert Bauer ab. Bukenberger war seit 2002 Mitglied und seit 2005 Vorsitzender des Gremiums.

Damit wird ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender der SICK AG Aufsichtsratsvorsitzender. Im September 2021 übergab Robert Bauer nach 20 Jahren als Mitglied des Vorstands dessen Vorsitz an Dr. Mats Gökstorp.

Weitere Veränderungen gibt es im Gremium auch von Seiten der Unternehmerfamilie. Renate Sick-Glaser, Tochter des Firmengründers Dr. Erwin Sick, lässt ihr Mandat ruhen. Sie war seit 2007 Teil des Aufsichtsrats. Sebastian Glaser, Sohn von Renate Sick-Glaser und seit diesem Jahr Mehrheitsaktionär der SICK Holding GmbH, bleibt Teil des Aufsichtsrats. Ebenso gehört Dorothea Sick-Thies, die jüngste Tochter von Dr. Erwin Sick, dem Aufsichtsrat an. Erwin Sick gründete das Unternehmen 1946 in Vaterstetten bei München. Zehn Jahre später zog das Unternehmen mit seinen 25 Angestellten von Vaterstetten nach Waldkirch, wo sich noch heute die Zentrale befindet. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Familienunternehmen einen Konzernumsatz von rund 2 Milliarden Euro und beschäftigte über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit.

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