Das Family Office der Familie Hopp und die x+bricks Group gründen mit Aurinko ein Joint Venture, das Photovoltaikanlagen installieren soll.

Das Family Office der Familie Hopp und die x+bricks Group (x+bricks) haben mit Aurinko HoldCo S.à r.l. (Aurinko) ein eigenes Unternehmen gegründet. Das Joint Venture wird Photovoltaikanlagen auf Immobilien installieren, die sich im Besitz von x+bricks befinden. An dem Joint Venture Aurinko hält das Hopp Family Office einen Anteil von 75,1 Prozent, x+bricks ist mit 24,9 Prozent beteiligt.

„In einer starken Partnerschaft mit dem Family Office der Familie Hopp werden wir einen der wichtigsten Meilensteine unserer ESG-Roadmap (Environmental Social Governance) umsetzen. Wir freuen uns sehr, dafür die Kräfte mit einem der erfahrensten Unternehmen im Bereich nachhaltiger Investments zu bündeln“, sagt Sascha Wilhelm, CEO von x+bricks. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main investiert in lebensmittelgeankerte Immobilien, Supermärkte, Discounter oder Nahversorgungszentren. Sein Portfolio umfasst 200 Objekte in Deutschland mit einem Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Sascha Wilhelm rief im Jahr 2018 die Immobiliengesellschaft ins Leben.

Etwa 45 Photovoltaikanlagen auf einer Dachfläche von insgesamt rund 200.000 Quadratmetern will das Joint Venture Aurinko bis Ende 2022 installieren. Auf diese Weise soll das Immobilienportfolio von x+bricks nachhaltiger werden. Die Mieter können künftig den grünen Strom direkt vom Dach des Supermarktes beziehen.

Ziel ist, sämtliche geeigneten Dächer des bestehenden und zukünftigen Immobilienportfolios Photovoltaikanlagen auszustatten. Auch Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge auf den Parkplätzen der Immobilien von x+bricks sollen entstehen.

Installiert werden die Photovoltaikanlagen von der Wircon GmbH. Das global tätige Unternehmen für erneuerbare Energien befindet sich im Besitz der Familie Hopp. Bislang hat das Unternehmen seit 2013 mehr als 700 Megawatt Leistung realisiert und war unter anderem an der Installation des weltgrößten TESLA-Stromspeichers in Australien beteiligt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 hat die Dietmar Hopp Stiftung rund 715 Millionen Euro für mehr als 1.000 Projektförderungen vorwiegend in der Metropolregion Rhein-Neckar in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales, Bildung und Klimaschutz zur Verfügung gestellt.

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