Skateboarding-Unternehmer Julius Dittmann über die Corona-Krise

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Julius Dittmann, was bedeutet die Corona-Krise aktuell/zukünftig für Dein Unternehmen titus?

Skateboarding ist eh im dauernden Wandel und lebt von Kreativität und Flexibilität. Es wird sich anpassen und entwickeln.

Derzeit ist so viel in Bewegung, dass es eine Chance für ein weiterer großer Schritt in der Entwicklung unserer Titus Family ist. Puh, da schicken wir den Großteil ins Home-Office – und werden davon überrascht was aus eigenem Antrieb heraus getan wird, was alles für kreative Ideen entstehen, was alles geschafft wird.

Trotz der Entfernung sind wir als Gemeinschaft enger zusammengewachsen. Das dabei vertiefte Vertrauen ist immens. Und deswegen ist das oberste Ziel nun auch nicht zum Ursprungszustand zurückzukehren, sondern daraus zu lernen und uns weiterzuentwickeln. Den Menschen bei uns noch mehr Freiheiten zu geben hat sich als gute Entscheidung erwiesen und deswegen legen wir zukünftig nach. Welche Rahmenbedingungen bei Arbeitszeit und -ort sind denkbar? Wir stellen uns den Fragen.

Mit welchen Veränderungen/Maßnahmen hast Du bisher auf die Krise reagiert?

Ich bin total fasziniert wie zeitnah und konsequent wir als Titus Crew reagieren. Es werden Projekte in Tagen umgesetzt, die sonst Wochen oder Monate gedauert haben. Das ist gelebte Flexibilität.

Worauf liegt zur Zeit Dein Fokus?

Gemeinsam herauszufinden, was es noch aus den Erfahrungen zu lernen gibt und die vielen Chancen die gerade entstehen nutzen. Umdenken. Dinge anpacken. Wir haben viel vor.

Hat Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Mainz und Paris studiert. Kam über die Kulturberichterstattung zur Tageszeitung. Seit 2007 Redakteurin in der F.A.Z.-Gruppe, seit 2015 fester Teil der wir-Redaktion, wo sie die Produktion des Magazins, das Programm der „wir-Tage“ und den Podcast verantwortet.