Die OQEMA-Gruppe erweitert ihr Geschäft durch die Übernahme der ACC BEKU – Herstellung und Vertrieb chemischer Spezialerzeugnisse GmbH und baut damit unter anderem ihren Servicebereich aus.

Ihr Gründungsjahr haben sie gemeinsam, neuerdings auch das Holdingdach: Das Chemieunternehmen OQEMA hat den Spezialchemikalienhersteller ACC BEKU übernommen. Seit Juni ist ACC BEKU unter dem Namen OQEMIQS als eigenständiges Tochterunternehmen Teil der OQEMA-Gruppe.

Der Unternehmenssitz der neuen Tochter bleibt in Edenkoben im südlichen Rheinland-Pfalz bestehen, das Zweitwerk in Haßloch nahe Mannheim wird auch nicht umgezogen. Hier stellt das Unternehmen Härter, Lacke und andere Chemikalien her, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens genutzt werden, und füllt sie in individuell produzierte Verpackungen selbst ab. Für OQEMA sei dies ein Zugewinn, ebenso der value-added Service, teilt das Mutterunternehmen in einer Pressemitteilung mit. „Genau wie bei OQEMA wird bei speziellen Anfragen nach Lösungen gesucht, die dem Kunden weiterhelfen“, sagt Hartmut Kunz, CFO der Unternehmensgruppe.

Die Unternehmensgeschichte von OQEMA

OQEMA wurde 1922 in Mönchengladbach gegründet. Bis 2017 firmierte es unter dem Namen Overlack-Gruppe, benannt nach seinen beiden Gründern Heinrich und Lutz Overlack, Söhne eines Ziegeleibesitzers aus Krefeld. Mittlerweile ist das Unternehmen in Hand der dritten Generation, seit der Unternehmensnachfolge 2004 ist Peter Overlack als CEO Mitglied des Vorstands.

Heute gehört das Familienunternehmen, laut eigenen Informationen, zu den Top-Ten-Chemiedistributoren in Europa. An derzeit 45 Standorten in 23 Ländern sind fast 1.300 Mitarbeiter tätig, das Portfolio umfasst 14.000 Produkte. Von der Beschaffung über die Produktentwicklung und das individuelle Mischen bis hin zu Logistik und Recycling ist die Gruppe entlang der gesamten Lieferkette tätig.

Wie OQEMA wurde auch ACC BEKU im Jahr 1922 gegründet und war bis zur Transaktion in Familienhand. Das Geschäftsführer-Duo Sabrina und Matthias Kunz wird die neue Business-Unit OQEMIQS weiter führen – sie haben nur zufällig denselben Nachnamen wie der aktuelle OQEMA-CFO. Laut Pressemitteilung erachtet die ehemalige Doppelspitze vor allem das europäische Netzwerk der großen Unternehmensgruppe als wertvolle Ergänzung für ihr Geschäft.

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