Friederike Prasuhn ist seit Oktober die neue Chief People Officer bei Hellmann Worldwide Logistics. Zuvor hatte sie die Rolle bereits interimistisch begleitet. 

Hellmann Worldwide Logistics hat Friederike Prasuhn (Bild) mit Wirkung zum 1. Oktober 2022 offiziell zum Chief People Officer (CPO) ernannt. Die Rolle hatte sie bereits seit 2020 interimsmäßig inne. Als festes Mitglied des International Executive Boards verantwortet Prasuhn die weltweite Personalarbeit des Logistikunternehmens. 

Prasuhn ist seit zwölf Jahren für Hellmann tätig. Sie begann ihre Karriere im Unternehmen im Bereich Learning & Development, dessen Leitung sie 2018 übernahm. Ihre berufliche Ausbildung schloss sie mit einem Diplom im Bereich Sozialpsychologie & Organisationssoziologie an der Universität Bielefeld ab.  

„Die Personalarbeit ist für den Unternehmenserfolg von entscheidender Bedeutung. Deshalb freue ich mich sehr, mit Friederike Prasuhn eine langjährige Mitarbeiterin als CPO zu ernennen, die als Praktikantin bei Hellmann begonnen hat und innerhalb von zwölf Jahren Mitglied im International Executive Board geworden ist“, sagt Reiner Heiken, Chief Executive Officer bei Hellmann Worldwide Logistics über die neue Personalie.

Das Familienunternehmen unterscheidet in der Corporate Governance zwischen dem Vorstand und dem so genannten International Executive Board. Im Vorstand sitzen mit Reiner Heiken (CEO), Martin Eberle (CFO) und Jens Wollesen (COO) drei Mitglieder. Im International Executive Board werden weitere Führungspositionen zusammengefasst. Neben Friederike Prasuhn als CPO sind unter anderem Sami Awad-Hartmann als Chief Information Officer, Patrick Oestreich als Chief Commercial Officer oder Stefan Borggreve als Chief Digital Officer Teil des Boards.   

Wachstumsgeschichten aus dem Hause Hellmann Worldwide Logistics 

Heinrich Hellmann gründete das Logistik-Unternehmen im Jahr 1871. Seitdem hat sich das Familienunternehmen zu einem international tätigen Logistik-Konzern mit circa 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete der Konzern, der mittlerweile unter dem Namen Hellmann Worldwide Logistics firmiert, einen Umsatz von rund 4,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen, das ursprünglich Güter mit Pferdefuhrwerken beförderte, bietet unter anderem Speditionsleistungen per Lkw, Schienen- und Luftverkehr sowie Lösungen in den Bereichen der Informationstechnologie und Kontralogistik an.

Im Rahmen der Expansionsstrategie nach Osteuropa hat das Unternehmen unter anderem 2021 den Nachtexpress-Dienstleister „Innight Express“, der in Ungarn und Rumänien tätig ist, übernommen. Ebenfalls im vergangenen Jahr erwarb die Hellmann Worldwide Logistics SE & Co.KG aller Anteile der Hellmann East Europe GmbH & Co. KG, einem Joint Venture, das 2007 ins Leben gerufen wurde.  

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